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Melettagedenkfeier

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Frieden, Toleranz, Versöhnung und Völkerverständigung

Unter dieser Devise stand das Melettagedenken am 6. Juni 2008 am Soldatenfriedhof in Jöß. Zu dieser Gedenkstunde kamen Abordnungen aus Bosnien-Herzegowina unter Führung von Minister Sepic Sena, aus Italien unter Führung von General Barboto als Verantwortlicher für die Kriegsgräberfürsorge, aus Österreich nahmen Vertreter der Gesellschaft für die Bosnisch-Herzegowinische Beziehungen, Vertreter des Bundesheeres, zahlreiche Abordnungen von Behörden, des Schwarzen Kreuzes, des Kameradschaftsbundes, der Traditionsverbände und Besucher aus Lang und Lebring an der würdigen Feier teil.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Steiermark.
Geistliche Worte sprachen Vertreter der katholischen, evangelischen, russisch-orthodoxen, serbisch-orthodoxen Kirche und der Mufti von Sarajewo für die muslimische Glaubensgemeinschaft. ÖKB-Präsident Rieser führte in seiner Ansprache aus, das Soldatenfriedhöfe keine Altlasten, sondern Mahnmale für den Frieden sind. Mögen diese Anlagen auch kommenden Generationen mahnen, dass nicht Hass sondern Friede, nicht Unrecht sondern Gerechtigkeit, nicht Schwäche sondern Charakter, die Fundamente einer gesitteten Menschheit sind. Berührend war, wie einige Besucher aus Bosnien Gräber von hier bestatteten Verwandten gefunden haben.

Dem Österreichischen Schwarzen Kreuz, Kriegsgräberfürsorge, besonders dabei den Herrn Brandstetter und Bärnthaler, gebührt Dank und Anerkennung für die gute Organisation der Gedenkfeier.