GEMEINDE
LANG

Gemeindeamt Lang

Nr. 6

8403 Lang

Tel.: +43 3182 7108

Fax: +43 3182 7108-4

E-Mail: gde@lang.gv.at

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PARTEIENVERKEHR

Montag: 8:00 - 12:00 Uhr

Dienstag: 8:00 - 12:00 Uhr

Mittwoch: 8:00 - 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr

FOLGE UNS AUF:

Dorfplatz Lang.

Sehr geehrte Langerinnen und Langer, liebe Jugend!

 

Wir wollen das Ortszentrum stärken, beleben und gestalten. Deine/Ihre Ideen sind uns wichtig!!! Es stellten sich uns viele Fragen:

 

Wie sollen die Plätze genutzt werden?

Wie können wir eine belebte Ortsmitte schaffen?

Wie können wir Generationenbegegnung möglich machen?

Was soll mit dem Stadl passieren?

Welche Infrastruktur fehlt?

Wie wichtig wäre Betreubares Wohnen im Ort?

Brauchen wir einen Nahversorger, Wohnungen, etc. im Zentrum?

Was fehlt im Ort?

Was braucht´s für Dorffeste?

und vieles mehr...

Hier gibt es Information zum Prozess, den Ablauf, Protokolle und Bilder zu den einzelnen Schritten und Veranstaltungen.

AUF DER SUCHE 

NACH DER MITTE.

Ausgangslage

Die Gemeinde Lang ist eine Zuwachsgemeinde des Bezirks Leibnitz mit großem Entwicklungspotential. Leider verfügt die Gemeinde derzeit jedoch über kein klassisches Ortszentrum. Im Oktober/November 2014 wurden 2 Beteiligungsworkshops mit Jugendlichen (unter Moderation von beteiligung.st) in der Gemeinde abgehalten. Die Jugendlichen thematisierten und diskutierten dabei die "Schaffung eines Dorfzentrums".

 

Mit der Einbindung des Projektes in die auch landesweit einhergehende Diskussion über die Reaktivierung der Ortsmitten wurde nun über verschiedenste Fördermodelle versucht einen Prozess zu starten in dem es die Bürger als Teil "Ihres" Dorfplatze zu gewinnen gilt. Man will nicht eine 1970er Jahr - Modell umsetzen (wir bauen - da habt Ihr es) sondern die Bevölkerung aktiv mitnehmen. Zeitlich schnell notwendig war die Standortentscheidung des neuen Hausarztes in unmittelbarer Nähe zum Gemeindeamt. Diesbezüglich wurde von Arch. Gómez ein Erstentwurf erstellt.

 

Darstellung der Ziele:

 

Die Gemeinde Lang versucht nun, durch den weiteren Ankauf von Flächen im Ortszentrum eine allen Bürger/innen gerechte Zentrumssituation zu schaffen. Um dies jedoch in einer nachhaltigen, von der Bevölkerung akzeptierter Weise durchzuführen, bedarf es einer durchdachten Planung inklusive eines Beteiligungsprojekts.

Vorwort

Landentwicklung Steiermark, DP Ing. Astrid Holler

Die Gemeinde Lang  ist eine dynamische Gemeinde, geprägt von ihrem starken Vereinsleben, ihrer guten Lage, Naturräumen und einem großem Zusammenhalt in der Gemeinde. Aber ein eigentliches Zentrum im Ort ist nicht so leicht erkennbar. Bereits vor der Ansiedelung des Arzthauses, stellte man sich die Frage nach der „Ortsmitte“in Lang, die von Vereinen und allen Generationen gleichermaßen genutzt werden soll. Im Juni 2016 wurde daher damit begonnen, gemeinsam mit dem, auf Beteiligungsprozesse spezialisierten Verein Landentwicklung Steiermark, mit der Bevölkerung die Wünsche, Bedürfnisse, Rahmenbedingungen, Chancen und Bedenken zu analysieren, wie die Gemeinde diese Herausforderung nachhaltig und innovativ lösen könnte. Partizipation bietet die Möglichkeit Menschen zu aktivieren und für ein Thema zu begeistern – für mehr Eigenverantwortung und Selbstorganisation. In Workshops, Diskussions- und Informationsrunden, Exkursionen und Ideen-Aktions-Tagen stellt man sich seit damals in Lang grundlegenden Fragen wie „Was macht eigentlich das Zentrum aus? Und was wird benötigt, damit sich die BürgerInnen dort gerne aufhalten?“

Bürgermeister, Joachim Schnabel​

„Auf der Suche nach der Mitte“, so hat unsere Prozessbegleiterin, Frau Ing. Astrid Holler von der Landentwicklung Steiermark, das Thema rund um einen Langer Dorfplatz genannt. Wie schon mehrfach erwähnt, wurde nun der Beteiligungsprozess von Seiten des Gemeinderates eingeleitet. Herr Architekt DI Juan Carlos Gómez wird den Prozess mitbegleiten und die Ergebnisse Ihrer Anliegen, Wünsche und

 

Anregungen gebündelt bis Jahresende in eine Planung umsetzen. Nach den Auftaktgesprächen mit der Gemeinde und dem Gestaltungsbeirat hat die erste Veranstaltung mit den MitgliederInnen der Landjugend im Jugendheim stattgefunden. Es war seinerzeit die Landjugend die dieses Thema aufgegriffen, selbst bearbeitet und in den Mittelpunkt gestellt hat. Um den Bogen von Alt bis zu ganz Jung zu spannen, wurde in Zusammenarbeit mit dem Lehrerinnenteam der Volksschule und der 3. und 4. Klasse ein Workshop abgehalten.

 

Mir ist besonders wichtig Sie alle für einen Dorfplatz zu gewinnen und Ihre Meinungen dazu zu erhalten. In dieser Zeitung finden Sie einen Fragebogen, den Sie anonym oder mit Namen versehen bitte an uns retournieren. Am 26. August findet dann ein offener „Ideen-Tag“ statt, an dem Diskussionen und Meinungsaustausch über den Dorfplatz erfolgen.

Architekt Juan Carlos Gómez

Auf der Suche nach der „Mitte des Ortes“ hat sich die Gemeinde Lang für einen Prozess entschieden, der alle Teile der Bevölkerung zur Mitbestimmung einlädt.

Diese Vorgangsweise ist für mich als Planer und für die Region vorbildhaft und zukunftsorientiert, denn die Nutzung und Entwicklung des öffentlichen Raums betrifft uns alle! 

 

Deshalb ersuche ich Sie um rege Teilnahme an dieser Umfrage, so dass die vielen Anregungen am Ideen-Tag gemeinsam diskutiert werden können.

Link zu Arbeit von Arch. Gómez:

Kirchplatz Eibiswald: Preisträger der GerambRose 2010 zum Thema „Öffentliche Räume“.

 

Jugend-Workshop

im Landjugendheim

Am Donnerstag, den 2. Juni 2016, fand mit den Jugendlichen eine Beteiligungsworkshop statt. Nachdem die Landjugend schon 2014 sich mit dem Thema beschäftigt hat, wurde auf die Ergebnisse von damals aufgebaut und mit alten und neuen MitgliederenInnen ein Abend über die Ortsmitte diskutierterfolgen.

Workshop mit Kindern in der Volksschule Lang

Am Freitag, den 3. Juni, fand mit den 26 Schulindern der 3. und 4 Klasse eine Workshop zum Thema Dorfplatz statt. Nach einer Information über den Gesamtprozess "Ortsmitte Lang" wurde zuerst mit zwei Zeitzeugen über die Geschichte diskutiert. Frau Rosa Schweinzger und Hr. Karl Braunegger erzählten aus ihrer Schulzeit und beantworteten zahlreiche Fragen der Kinder.

Stationsbetrieb

Danach wurde durchgestartet, besser gesagt gearbeitet.

 

Anhand von 3 Stationen konnten die Kinder spielerisch Ihre Ideen und Wünsche an das Ortszentrum Lang einbringen!  

 

Station 1: Fragenbeantwortung an Flipcharts

  • Was fehlt mir im Ort Lang und im Dorfzentrum? 

  • Was kann man auf einem Dorfplatz alles machen? 

  • Wo ist eigentlich das Dorfzentrum von Lang? 

  • Wo halte ich mich gerne auf?

Station 2: Malstation – Mein idealer Dorfplatz

  • Wo ich mich gerne aufhalte! (Bäume, Wasser,…..)
     

Station 3: Fähnchen basteln und Steckhölzer

  • Wo ist der schönste Platz im Ortszentrum für mich? 

  • Wo gefällt es mir weniger!

Eindrücke vom Workshop.

Schüler, Lehrer und Gemeindevertretung

v.l.: Dir. Garber, Fr. Schweinzger, Hr. Braunegger

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Medienarbeit: Kleine Zeitung | Robert Lenhard

Informationsabend mit dem Verein

Am Montag, den 13. Juni fand mit allen Vereinsobfrauen und Vereinsobmännern sowie allen Gemeinderäten ein gemeinsamer Informationsaustausch statt. Frau Ing. Astrid Holler skizierte dabei den Ablauf des Bürgerbeteiligungsprozess und verwies auf die Wichtigkeit der Teilnahme der Vereine. Ebenso wurde von Arch. Gomez seine Arbeitsweise erklärte und die Ziele des Gesamtauftrages vermittelt. Abschließend wurde eine Exkursionsfahrt zu den verschiedensten Dorfplatzen am 09. Juli fixiert und ein Steuerungsteam gebildet:

Exkursion

Dorfplatz - Exkursion

Im Zuge der Planung eines neuen Dorfplatzes in Lang fuhr eine Gruppe aus GemeinderäteInnen und VerantwortungsträgerInnen der Vereine gemeinsam mit Planer Arch. Gómez zu bestehenden Projekten in Gemeinden mit ähnlichen Inhalt. Die Stationen waren:

 

  • Vasoldsberg

  • Lassnitzhöhe

  • Kainbach bei Graz

  • Mariatrost

  • St. Georgen ob Judenburg

In Vasoldsberg, Kainbach bei Graz und St. Georgen ob Judenburg wurde die Gruppe von den jeweiligen Bürgermeistern über ihren Dorfplatz instruiert.

Bürger-Ideen-Aktionstag

Lang macht Platz!

Die Gemeinde Lang hatte gemeinsam mit der Landentwicklung Steiermark zum Bürger-Ideen-Aktionstag eingeladen. Und das ließen sich Viele nicht entgehen. Den ganzen Nachmittag über kamen interessierte DorfbewohnerInnen und diskutierten über Ihren neu zu schaffenden Ortskern in Lang. Jung und alt lieferten viele Anregungen und Gedanken zur gemeinsamen Dorfmitte. Auch der Planer war vor Ort und sammelte fleißig Meinungen und Inputs für die konkrete Planungsaufgabe, warfen Ideenkärtchen in die Ideen-Box und tauchten gemeinsam in die Zukunft von Lang ein. An einem Modell konnten Häuser verschoben und neu positioniert werden.

 

Man stellte sich Fragen wie

  • welche derzeitigen Gebäude sollen bleiben und welcher Nutzung sollten diese zugeführt werden.

  • was soll gestalterisch neu entstehen, damit alle Generationen sich gerne in der Dorfmitte aufhalten.

  • was soll am Dorfplatz entstehen, damit die Vereine hier ihre Feste ausrichten können.

  • soll ein Dorfladen und ein Dorfcafe im Ort entstehen?

  • wie stehen die LangerInnen zum Betreuten Wohnen im Ort?

  • brauchen wir mehr Parkplätze im Ortszentrum?

 

Die Ergebnisse können sich sehen lassen und werden die Basis für die intensive Planungsphase darstellen. Bürgerbeteiligung lohnt sich, wenn es um Themen geht, die viele betreffen. Gerade auch in Planungsprozessen hat sich die frühzeitige Einbindung der Bevölkerung sehr bewährt, damit die Umsetzung gemeinsam getragen und akzeptiert werden kann.

 

(IngIn. Astrid Holler)

Bau- und Raumordnungsausschuss 

4. Oktober 2016

Im Zuge einer Ausschusssitzung unter der Teilnahme aller Gemeinderatsfraktionen wurde die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozesses analysiert, zusammengefasst und für den Planer einige Grundsatzentscheidungen getroffen.

Summenauswertung Landentwicklung

In der Gemeinderatssitung am 28. März 2017 erfolgte die Präsentation von Architekt DI Gomez der Abgeschlossenen Planung. Gemeinsam mit Architekt DI Pretterhofer skizierte er die Ergebnisse aus den erfolgten Bürgerbeteiligungsprozess und die Ableitung aus dem in Absprache mit der Gemeindevertretung für die Planung. Zur Präsentation gelangten eine "Alltagsplanung" und eine "Festtagsplanung".

Präsentation

der Planung

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ERLÄUTERUNGEN 

PLÄNE

UND PERSPEKTIVEN